Ausführliche Chronik rund um den Ökogarten von 1912 – 2017

Mai-September 2017

  • Sammeln von Unterschriften für einen Einwohnerantrag. Download des Antrages zur Unterschriftensammlung
  • Gespräche mit Vertreter*innen aus der Politik (Bundestagabgeordneter Stefan Liebich, Pankows Bürgermeister Sören Benn, Bezirksstadtrat Dr. Thorsten Kühne), Schulamt und Hochbauamt.
  • Gespräch mit bulgarischem Botschafter zum Grundstück Stavanger Str. / Ibsenstraße.
  • Entwicklung eines konkreten Vorschlages zum Dachausbau durch einen Architekten.
  • Kontaktaufnahme mit Vertreter*innen der angrenzenden Kleingartenanlage.

 

17. Mai 2017 – Die Kinder stellen eine Einwohneranfrage bei der BVV

Aus der Umfrage heraus haben die Kinder Fragen an die Bezirksverordnetenversammlung eigenständig formuliert:

  • Frage 1: Warum soll einer der schönsten grünen Orte Berlins und die Heimat so vieler Tiere zerstört werden?
  • Frage 2: Warum kann nicht der Keller und der Dachboden der Schule ausgebaut werden?
  • Frage 3: Warum soll unsere Schule erweitert werden und nicht eine Schule wo Platz für den Bau ist?
  • Frage 4: Warum kann nicht das Gelände der Bulgarischen Botschaft rechts neben der Schule verwendet werden?
  • Frage 5: Warum wird nicht ein altes Gebäude genutzt werden das leer steht?
  • Frage 6: Warum wurden die Schule und die Kinder nicht früher nach ihrer Meinung gefragt, was die Bebauungspläne angeht?

Der Bezirksstadtrat Dr. Torsten Kühne sagt dazu u.a., dass der Ökogarten gar nicht zerstört werden soll, sondern nur eine Verlegung geplant wird.

Unserere Standpunkte dazu:

  1. Eine ähnliche Pflanzenstruktur an einem neuen Ort zu schaffen würde Jahrzehnte dauern.
  2. Eine Verlegung von 2500 qm würde auch bedeuten es müsste Platz geschaffen werden, der woanders fehlt. Das wäre auf dem Schulgelände oder in den angrenzenden Kleingärten.
  3. Der Nachhaltigkeitsaspekt ist dabei nicht berücksichtigt. Sinkt die Schülerzahl ist wertvolle Grünfläche mit einem leeren Gebäude versiegelt.

Danke, dass so viele Kinder, Eltern und Erzieher gekommen sind! Es war eine beeindruckend, wie alle gesunden und geklatscht haben. Natürlich auch großartig wie die Kinder die Fragen vorgelesen haben.

Das ist davor gelaufen

Wir können nicht jeden einzelnen Schritt unserer Aktivitäten veröffentlichen. So viel sei verraten: Wir sind permanent in engem Kontakt mit verschiedenen Vertreterinnen und Vertretern der Ämter und aus der Politik. Mehr Details erfahrt Ihr bei unseren Dienstags-Infoabenden.

  • Zum 23. März sind die Antworten einer kleinen Anfrage an die BVV-Pankow von Roland Schröder aus dem Arbeitskreis Stadtentwicklung und Verkehr der SPD fällig. Herr Schröder fragt u.a. nach dem Ziel und den Möglichkeiten zur Mitgestaltung des Konzeptes zum Neubau.
  • Am 01. März 20017 haben wir unser Anliegen mit einer Einwohneranfrage der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) vorgestellt. Der Stadtradt Dr. Torsten Kühne sicherte uns eine Prüfung der Alternativen zu.
  • Am 22. Februar 2017 wurde in der Abendschau über unser Anliegen berichtet
  • Am 16. Februar 2017 hatten wir ein Vor-Ort-Gespräch mit dem Stadtradt Dr. Torsten Kühne und der  Amtsleiterin Frau Warnitz. Die Kinder haben auf den Treppen und Fluren gestanden und das eigens gedichtete Lied „Lasst uns in Ruh“ gesungen.

Kampagnen & Aktionen
Eine Protest-Aktion – in der wir die Prüfung der Alternativen einfordern – macht zunächst keinen Sinn.
Sollte sich jedoch im Ansatz abzeichnen, dass unsere Alternativ-Vorschläge nicht zielführend oder ernst zu nehmend in Betracht gezogen werden, werden wir eine Kampagne, viele Eltern und Protestler brauchen. Da gab es von Eurer Seite aus schon viele Unterstützungs-Angebote, auf die wir dann unbedingt und gerne zurückkommen.

Bis dahin bitten wir aber noch um Geduld, damit dieses dann fokussiert und zielgerichtet vonstatten gehen kann.

Eure Unterstützung
Meldet Euch, wenn Ihr Fragen / Anregungen / Informationen … habt.

Wenn Ihr Ideen habt, stimmt diese bitte unbedingt mit uns ab. Bei den Arbeitsgruppen findet Ihr für verschiedene Themen einen Ansprechpartner.